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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
| Art = Stadt
| Name = Brühl
| Wappen = Wappen von Brühl.png
| Breitengrad = 50/50//N
| Längengrad = 6/54//E
| Lageplan = Brühl in BM.svg
| Bundesland = Nordrhein-Westfalen
| Regierungsbezirk = Köln
| Kreis = Rhein-Erft-Kreis
| Höhe = 65
| PLZ = 50321
| Vorwahl = 02232
| Gemeindeschlüssel = 05362012
| LOCODE = DE BRU
| Gliederung = 7 e
| Adresse = Uhlstraße 3
50321 Brühl
| Website =
| Bürgermeister =
| Partei = SPD
}}

'''Brühl''' ist eine im in und Teil der , eines Ballungsraumes mit fast zehn Millionen Einwohnern. Mit den zum erklärten , dem , der landschaft innerhalb des sowie dem zählt sie zu den wichtigsten touristischen Zielen im . Durch ihre zahlreichen n, , , und stellt die ehemals darüber hinaus ein wichtiges zwischen und dar.

Stadtteile

Die (auf Brühler Wegweisern als ''Centrum'' ausgewiesen) entspricht größtenteils dem gleichnamigen Kernort, der in ''Brühl-Mitte'', ''Brühl-Nord'', ''Brühl-Ost'', ''Brühl-Süd'' und ''Brühl-West'' unterteilt ist. Zum südlich gelegenen Stadtteil gehören zudem die beiden Ortschaften ''Eckdorf'' und ''Geildorf''. Insgesamt besteht Brühl aus sieben für die statistische Normierung zusammengefassten Stadtteilen:
{| class="wikitable sortable"
! Stadtteil
! Einwohner (2019)
|-
| || style="text-align:right;"|24.133
|-
| || style="text-align:right;"|6.152
|-
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|-
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|-
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|-
| || style="text-align:right;"|1.598
|-
| || style="text-align:right;"|4.912
|-
! style="text-align:left;"|Gesamt !! style="text-align:right;"| 47.217
|}

Geographie

Geographische Lage

Brühl liegt in der . Der höchste Geländepunkt des Stadtgebietes befindet sich mit .

Klima und Boden

In Brühl herrscht das milde Klima der .</ref> Neben dem Klima begünstigte insbesondere der tiefgründige Lössboden die Entstehung großer Obst- und Gemüseanbauflächen um Brühl herum.

Geschichte

Prähistorische Spuren

Innerhalb des heutigen Stadtgebietes lebten vermutlich schon in der Menschen. Funde von Pfostengruben und Wandgräben auf Höhe der Bonnstraße 200 sowie Gruben mit Siedlungsabfällen und Wasserschöpfgruben, die Ähnlichkeiten mit dem bandkeramischen Siedlungsplatz in aufweisen, zeugen davon.

Drei Kreisgräber in der Nähe des Jungzeitlichen Siedlungsplatzes, sowie ein in Scherben zerfallenes Gefäß weisen auf Besiedlung in der hin. Des Weiteren deuten Pfostengruben für Gebäuden mit sechs oder acht Pfosten an der vorgenannten Stelle sowie Keramikscherben auf eine Besiedlung in der hin.

Römische Spuren in Brühl

Durch das heutige Stadtgebiet führten im Altertum römische Staatsstraßen. Diese verbanden, die in die Mitte des 1. Jahrhunderts datierten, ersten Gutshöfe der in Brühl mit dem nahen und dem ebenfalls nicht weit entfernten . Hinzu kam etwas später der Bau der , eines römischen s zur Versorgung der Stadt Köln mit . Die von Köln nach und die heutige Bonnstraße waren n, von denen die Letztere heute den Namen Römerstraße trägt. Beigaben aus römischen Gräbern und andere sowie im Stadtgebiet ausgegrabene Relikte werden im in Bonn aufbewahrt. Eine Besiedlung der Brühler Region in römischer Zeit ist daher unumstritten.

Die Trasse des Römerkanals verlief etwa ab dem heutigen und zum benachbarten Bornheim gehörenden Stadtteil mit wenig Gefälle in der Ebene des Villerückens und dann durch den Stadtteil über den Osthang des Vorgebirges durch das heutige Stadtgebiet Brühls. Entlang der Strecke sind keine Spuren der originären römischen Eifelwasserleitung mehr erhalten geblieben. Im Brühler Stadtteil Badorf sollen am ehemaligen Steinweg, dem Vorläufer der späteren Köln-Bonner Straße, neben römischen Mauerresten auch gut erhaltene Teile der Eifelwasserleitung aufgedeckt worden sein, deren Verbleib jedoch unbekannt ist.<ref name="Paul_Clemen">Paul Clemen: ''Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, der Landkreis Köln'' S. 13 f., unter Verweis auf: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, XXXVII S. 63.</ref>

In der Brühler Innenstadt selbst finden sich keine Spuren aus der Römerzeit, da das Gebiet zwischen der heutigen Bahntrasse im Osten und der Römerstraße im Westen ursprünglich eine unwirtliche Wald- und Sumpflandschaft war. So hat die Brühler keinen Bezug zu einem vormaligen römischen , wie es bei dem der Fall ist. Das im Westen der Brühler Innenstadt entstandene städtische Bauprojekt der 1920er Jahre erinnert nur an das ehemals unterhalb der Siedlung verlaufende Bauwerk der Eifelleitung. Ebenso ist die der Stadt vorgelagerte, nach Süden führende Köln-Bonner Landstraße (sie gilt als Alte Heer- und Römerstraße), in Brühl offiziell die Römerstraße. In den 1950er Jahren entstand an der Römerstraße ein weiteres Wohnviertel. Es liegt kurz vor der Straße nach , und die in sie führende Straße erhielt den Namen ?Am Römerkanal?. Da man über kein eigenes Ausstellungsstück der antiken Wasserleitung verfügte, erwarb die Stadt ein 1979 in freigelegtes Teilstück des Römerkanals und stellte es in der neuen Siedlung am Straßenrand auf.
Relikte des Römerkanals sind bisher jedoch nicht aufgefunden worden, da die gemauerte Leitung vielfach als sonst in der Nähe nicht verfügbares Mauerwerk ausgebrochen und wiederverwendet wurde, so zum Beispiel in den Grundmauern des Schlosses.

In der Römerstraße in Vochem wurden 1959 zwei nebeneinanderliegende Särge freigelegt. Die , ein weiteres Brandgrab (Grab 4) war mit Ziegelplatten umstellt. Von den vier Körperbestattungen ist Grab 5 ein Tuffsteinsarg mit Skelettresten einer Frau, die ein Alter von über 70 Jahren erreicht hat. Grab 1 und vermutlich auch Grab 5 sind Bleisärge, bei Grab 2 handelt es sich um einen Holzsarg.

Mittelalter

Erste urkundliche Erwähnungen von Höfen im heutigen Stadtgebiet gibt es um das Jahr 650. und gefäße aus dem frühen Mittelalter gehören zu den bedeutenden rheinischen Kulturgütern. Der wird in einer Schenkungsurkunde des Kölner Erzbischofs für das in Köln aus dem Jahr 961 erwähnt.

Der Name Brühl taucht erstmals 1180 auf einer Urkunde auf, als zwei der Höfe zum Burghof ''an der Brule'' zusammenfasst. Der Name folgt aus einem altdeutschen Wort, das die Lage in einer sumpfigen Niederung bedeutet. Innerhalb des in der Kölner Bucht gesprochenen wird die Stadt ''Bröhl'' genannt.

Da die Brühl auch offiziell zur Landeshauptstadt von Kurköln.

1530 wurde Brühl fast vollständig von einem Brand zerstört. Auch deshalb wurde ab 1567 Bonn zum Sitz der kurkölnischen Landesregierung. Der Kurfürst selbst residierte jedoch während der Sommermonate weiterhin in Brühl.

17. und 18. Jahrhundert

Vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Französischen Revolution

1596 wurden vier Brühler Frauen Opfer von en. Deren Schicksal teilte 1604 die 35 Jahre alte Dienstmagd Anna Schmitz, die in einem ?Hexenprozess? gefoltert und danach verbrannt wurde.

Im traf sich der Kölner mit Verbündeten der auf der Brühler Burg. 1647 plünderten Truppen die Stadt, bevor im folgenden Jahr der den Krieg beendete. Zwischen 1666 und 1667 wurde Brühl von der heimgesucht. Im folgenden Jahr errichteten die an der Uhlstraße ein erstes Krankenhaus. 1689 wurde Kurköln und damit auch Brühl und sein Schloss in kriegerische Auseinandersetzungen des mit den , der , dem und dem , das mit König von Frankreich verbündet war, hineingezogen. Die als begonnene Auseinandersetzung hatte ihre lokale Bedeutung durch Streitigkeiten um die Nachfolge des 1688 verstorbenen Erzbischofs , um die sich mit französischer Hilfe bemühte. Die Franzosen hatten sich im kurfürstlichen Schloss verschanzt. Die dies seit Juni 1689 belagernden kaiserlichen Truppen schossen mit einer münsterschen den Pulverturm des Schlosses in die Luft. Die Stadt wurde daraufhin im August übergeben und die Stadtmauern anschließend durch die Hannoveraner geschleift. Damit war Brühl für die Zukunft keine befestigte Stadt mehr.

Der lange Krieg schwächte die Reichsgewalt, ließ aber die deutschen Fürsten weiter erstarken. Diese wollten sich nun nach dem Vorbild der französischen absolutistischen Könige glanzvoll repräsentieren. 1725 legte Kurfürst den Grundstein für das am Standort der zerstörten Burg. 1735 wurde auch die Kirche des benachbarten Franziskanerklosters von 1493 im barocken Stil zur Schlosskirche umgestaltet und durch eine mit dem Schloss verbunden. 1763 führte die erste große Tournee von , seinem Vater und seiner Schwester durch Brühl, bei diesem Kurzbesuch spielte das damals siebenjährige Wunderkind auf der Orgel der Schlosskirche.

Die große Zeit der Kurfürsten und Erzbischöfe in Brühl endete 1794 mit der Flucht des letzten Kölner Kurfürsten vor den .

Von 1798 bis 1814 bildete Brühl den im des französischen . 1798 feierte man in Brühl im Nachhall der Französischen Revolution ein Freiheitsfest, errichtete einen Freiheitsbaum und verbrannte auf der Schlossterrasse kurfürstliche . Der galt fortan auch in Brühl. Am 19. September 1804 empfing die Stadt den Souverän frühmorgens zu einem kurzen Besuch.

19. Jahrhundert ? Industrialisierung

Nach dem 1815 fiel das Rheinland zu. In den folgenden Jahrzehnten wandelte die Industrialisierung das Bild der barocken Residenzstadt. Geradezu sinnbildlich passierte am 15. Februar 1844 der erste Eisenbahnzug der neueröffneten Strecke der quer über die Allee zwischen den beiden Brühler Barockschlössern.

1876 begann in Brühl die als erste im mit der Braunkohleförderung und Brikettfabrikation. Die flächen sind mittlerweile längst rekultiviert und dienen als Naherholungsgebiet im Naturpark Rheinland. 1877 wurde der an der Köln?Kalscheuren?Euskirchen fertiggestellt.

Seit 1897 verband als weitere Bahnverbindung die Brühl zunächst mit Bonn und im folgenden Jahr auch mit dem Kölner Barbarossaplatz. Die von einer Dampflokomotive gezogene Bahn wurde im Volksmund ?? genannt. Sie führte ursprünglich mitten durch die Stadt. Am 18. Juli des gleichen Jahres übernachtete Kaiser mit seiner Gemahlin Kaiserin im Brühler Schloss.

20. Jahrhundert

Brühl zwischen den Weltkriegen

Brühl lag 1914 im Aufmarschgebiet für den und wurde s- und standort. 1917 wurden 150 Schwerverwundete von der in Brühl behandelt. Fünf Tage zuvor war als letzter kaiserlicher Besuch Auguste Viktoria nochmals zu Gast in der Stadt.

Am 9. November 1918 beendete die den Ersten Weltkrieg und das Kaiserreich. Auf dem Markt wurde vom Balkon des Brühler Rathauses ein ausgerufen. 1922 bis 1924 entstanden Bergarbeitersiedlungen zwischen Liblarer Straße und Donnersbach. Die soziale Not in den Anfangsjahren der führte Anfang 1924 zu einem mehrmonatigen . Durch verloren viele ihr Wohnrecht und die Stadt musste Ersatzwohnraum zum Beispiel auf den Apfelwiesen an der Bergerstraße (genannt ?Appela?) bereitstellen.

In der Zwischenkriegszeit wurde der verwaltungspolitische Einflussbereich der Stadt im Zuge von Regionalreformen deutlich verringert. Seit dem Mittelalter hatten zahlreiche Dörfer in der Kölner Bucht dem angehört. Als letzte Gemeinde wurde 1932 aus Brühl ausgegliedert und dem benachbarten Wesseling angeschlossen.

Zeit des Nationalsozialismus

Am 10. November 1938 wurden im Rahmen der jüdische Geschäfte geplündert und die an der Friedrichstraße von Trupps der in Brand gesteckt. 1941 mussten Juden ihre Wohnungen räumen und wurden in drei in der Wallstraße und Kempishofstraße eingewiesen. Ab Juni 1942 begann deren . Insgesamt 65 Brühler Juden fielen dem zum Opfer.

Bereits 1942 kam es im zu einem ersten Luftangriff. 1943 begannen größere Evakuierungsmaßnahmen. Am 28. Dezember 1944 verwüstete ein Luftangriff vor allem den südlichen Stadtbereich und hinterließ 180 Tote. Am 7. März 1945 beendete der Einmarsch von US-Truppen die .

Nach 1945

Am 6. Februar 2000 gab es im Bahnhof den .

Religionen

Brühl ist eine vor allem vom geprägte Stadt, in der jedoch früh en, so ab 1285 eine jüdische Gemeinde, lebten.

Römisch-Katholische Kirche

Die katholische Kirchengemeinde Brühl wurde 1304 kurz nach Verleihung der Stadtrechte gegründet. Vorher gab es nur eine Kapelle, die von her betreut wurde. Am 1. September 2021 fusionierte der Brühl mit dem Seelsorgebereich zu einem Sendungsraum, dem nur noch ein leitender Pfarrer vorsteht. Gegenwärtig existieren innerhalb Brühls Stadtgrenzen zehn katholische Kirchen:

 in der Innenstadt.

 in der Innenstadt. Barocke Schlosskirche des Schlosses Augustusburg.

St. Heinrich in Brühl-West. Kirche aus dem Jahre 1958 mit einem ungewöhnlichem Zentralbau und einem freistehenden Glockenturm.

St. Stephan in Brühl-Ost. Die Kirche wurde 1962 errichtet. Der Gebäudekomplex umfasst neben der Kirche auch ein Jugendheim, einen Kindergarten und ein Pfarr- und Küsterhaus, die um einen offenen Hof herum angeordnet sind. Dabei stammt der frühere Entwurf für den Kindergarten und das Jugendheim aus der Hand von (*1880 ?1955). Sein Sohn entwarf den Kirchenbau, einen quadratischen Baukörper aus Waschbeton mit Vorhalle und frei stehendem auffälligem Glockenturm.

St. Pantaleon in Brühl-Badorf. Im Jahre 1897 fertiggestellte neugotische dreischiffige Hallenbasilika.

St. Pantaleon in Brühl-Pingsdorf. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie vom kurfürstlichen Baumeister errichtet. 1931 wurde sie nach Abriss der nördlichen Seitenwand durch einen fast gleichgroßen Anbau erweitert. Deshalb zeigt die Kirche nur im südlichen Kirchenschiff eine Barockausstattung.

St. Severin in Brühl-Schwadorf. Anstelle eines Vorgängerbaus entstand Ende des 19. Jahrhunderts, die jetzige einschiffige neugotische Backsteinkirche mit einem 40 m hohen, vorgesetzten Turm an der Nordseite.

St. Matthäus in Brühl-Vochem. Neugotische Kirche, die einen Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert ersetzte. Die Kirche wurde 1963/65 durch den Einbau eines Querschiffes erweitert.

St. Servatius in Brühl-Kierberg. 1902/04 errichtet neugotische Backsteinkirche, die einen kleinen Vorgängerbau ersetzte.

St. Maria Hilf in Brühl-Heide. 1952 vom Kölner Architekten errichtete Kirche mit freistehendem Glockenturm.

Sowie zwei Kapellen:

St. Anna in Brühl-Badorf

Birkhofkapelle in Brühl-Badorf

Evangelische Kirche

Nach der fasste auch in Brühl der Protestantismus Fuß. Der Stadtherr war am Anfang seiner Herrschaft noch streng katholisch. So wurde 1535 , den man in gefangen hatte, an der Westseite des Schlosses als protestantischer verbrannt. 1543 hatte sich die Einstellung des Erzbischofs so geändert, dass er das in reichen ließ. Er konnte sich aber nicht gegen Kaiser und Papst durchsetzen, und der evangelische versagte ihm die Unterstützung. So war die Reformation im Rheinland nach der des Erzbischofs im April 1545 und endgültig 1547 nach dem gescheitert. In der Folgezeit mussten alle Protestanten und auch die Zuwanderer zum katholischen Glauben konvertieren oder wegziehen.

1812 gab es nach den Pfarrakten nur sechs Protestanten und 1834, in der Zeit Preußens, nur 61. Der erste Gottesdienst wurde 1834 vom Divisionspfarrer als Militärgottesdienst für das in und teilweise in Brühl stationierte abgehalten. Ab 1836 stand für den evangelischen Gottesdienst aufgrund einer im Schloss ein Raum zur Verfügung, der alle vier Wochen von Divisions- oder Kölner Pfarrern versehen wurde. Nachdem sich in der Zwischenzeit Initiativen zur Bildung einer eigenen Pfarrei und auch ein gebildet hatten, wurde mit Genehmigung des s am 14. August 1851 zuerst noch zusammen mit Bornheim der erste Pfarrer und gewählt. Dies gilt als das Gründungsdatum der Gemeinde. Diese umfasste die Bürgermeistereien Brühl, (ohne Rodenkirchen), , , , , , Hürth (ohne die Bürgermeisterei Efferen sowie ohne Gleuel und Berrenrath) und die Rheinschiene von Wesseling bis . Die Kirche konnte von 1886 bis 1888 auf einem von der Domänenverwaltung des Schlosses günstig erworbenen nahegelegenen Grundstück gebaut werden. Finanziert wurde der Bau mit erheblichen Spendenbeiträgen der 380 Mitglieder zählenden Gemeinde. Architekt des Baus war der Baurat Karl Freyse aus dem Kölner Stadtteil . Die Kirche wurde im Krieg nahezu vollständig zerstört und in schlichter Bauweise wieder aufgebaut.

Die 1975 eingeweihte ''Johanneskirche'' mit fünfeckigem Grundriss und einem am Rodderweg gehörte ebenfalls zu den evangelischen Gotteshäusern in Brühl.

Griechisch-Orthodoxe Kirche

Die etwa 3000 Mitglieder zählende erhielt für sein Engagement in der Gemeinde 2015 von Bürgermeister Dieter Freytag den Ehrenring der Stadt Brühl verliehen.

Neuapostolische Kirche

Eine Besonderheit stellt die Gemeinde in Brühl dar, die ihre Gottesdienste seit 1922 in privaten Wohnungen der Gemeindemitglieder abhielt. 1925 erhielt sie mit Ludwig Wilhelm einen ersten eigenen Priester als Gemeindevorsteher und zog zugleich in eigene Räume. 1961 weihte Apostel Rudolf Dicke die heutige Kirche in der Liblarer Straße. Um eine bessere seelsorgerische Betreuung schaffen zu können, wurden 2009 die Gemeinden in Brühl, Wesseling und Erftstadt zur neuen ''Gemeinde Brühl/Rhein-Erft'' vereinigt. Heute zählt die neuapostolische Gemeinde knapp 500 Mitglieder mit zwei Hirten, einem Evangelisten, fünf Priestern und sechs Diakonen.

Muslimische Gemeinde

1974 gründeten steht.

Jüdische Gemeinde

Seit 1285 bestand eine . Gegenwärtig erinnert an die Existenz der jüdischen Bürger Brühls nur noch eine Gedenkstätte am Ort der früheren Synagoge in der Friedrichstraße.

Buddhistische Gemeinde

Seit 2004 besteht an der Bonnstraße in der Innenstadt das ''Buddhistische Zentrum Brühl'', das an der Wallstraße weitere Räumlichkeiten betreibt. Die etwa 25 Mitglieder der buddhistischen Gemeinde in Brühl folgen der von dem dänischen begründeten Lehre des , einer modernen Strömung des mit Wurzeln in und .

Zeugen Jehovas

Die ausgerichtete und der betreibt an der Alten Bonnstraße im Brühler Stadtteil Pingsdorf einen sogenannten .

Politik

Stadtrat

Die Kommunalwahlen in Brühl seit 2009 brachten folgende Ergebnisse:

{| class="wikitable" style="text-align:center"
|-
| style="text-align:left;" |'''Jahr'''
| width="60px" |
! style="background-color:#CCCCCC; width:60px;"|
! style="background-color:#FFDDDD; width:60px;"|
! style="background-color:#DDFFDD; width:60px;"|
! style="background-color:#FFFFDD; width:60px;"|
! style="background-color:#FFDDFF; width:60px;"|
! style="background-color:#FFEEDD; width:60px;"|
! style="background-color:#F932; width:60px;"|
! style="background-color:#E6E6FA; width:60px;"| *
!Gesamt
!Wahlbeteiligung
|-
| rowspan="2" |'''2020'''
| style="text-align:left;" |%
| style="background-color: #CCCCCC;" |32,5
| style="background-color: #FFDDDD;" |29,1
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| style="background-color: #FFDDFF;" |3,3
| style="background-color: #FFEEDD;" |1,6
| style="background-color: #F932;" |4,7
|?
|100
| rowspan="2" |58,56 %
|-
| style="text-align:left;" |Sitze
| style="background-color: #CCCCCC;" |14
| style="background-color: #FFDDDD;" |13
| style="background-color: #DDFFDD;" |11
| style="background-color: #FFFFDD;" | 2
| style="background-color: #FFDDFF;" | 1
| style="background-color: #FFEEDD;" | 1
| style="background-color: #F932;" | 2
|?
|44
|-
| rowspan="2" |'''2014'''
| style="text-align:left;" | % || style="background-color: #CCCCCC;" | 40,4 || style="background-color: #FFDDDD;" | 33,6 || style="background-color: #DDFFDD;" | 13,4 || style="background-color: #FFFFDD;" | 2,0
|?
| style="background-color: #E6E6FA;" | 3,4
|100
| rowspan="2" |49,38 %
|-
| style="text-align:left;" | Sitze || style="background-color: #CCCCCC;" | 18 || style="background-color: #FDD;" | 15 || style="background-color: #DDFFDD;" | 6 || style="background-color: #FFFFDD;" | 2 || style="background-color: #FFDDFF;" | 1 || style="background-color: #FFEEDD;" | 1
|?
| style="background-color: #E6E6FA;" | 1
|44
|-
| rowspan="2" |'''2009'''
| style="text-align:left;" | % || style="background-color: #CCCCCC;" | 44,7 || style="background-color: #FFDDDD;" | 23,4 || style="background-color: #DDFFDD;" |14,3
| style="background-color: #FFFFDD;" | 7,4 || style="background-color: #FFDDFF;" |3,1
| style="background-color: #FFEEDD;" | ?
|?
| style="background-color: #E6E6FA;" | 7,1
|100
| rowspan="2" |58,33 %
|-
| style="text-align:left;" | Sitze || style="background-color: #CCCCCC;" | 22
|?
| style="background-color: #E6E6FA;" | 4
|50
|}
* Freie Wähler/Bürger-Vereinigung Brühl

Bürgermeister

Der langjährige Bürgermeister (CDU) war von 1999 bis Oktober 2013 im Amt, musste die Stelle allerdings aufgeben, da er zum Landrat des Rhein-Erft-Kreises gewählt wurde. Sein Vorgänger Willi Mengel (SPD), der erste hauptamtliche Bürgermeister Brühls, bekleidete dieses Amt seit dem 22. Januar 1996.

Am 9. Februar 2014 wurde der langjährige Kämmerer der Stadt, (SPD), zum neuen Brühler Bürgermeister gewählt. Die Stichwahl mit einer Wahlbeteiligung von 39,74 Prozent konnte er mit 60,79 Prozent für sich entscheiden. Der Gegenkandidat Dieter Dahmen (CDU) erreichte 39,21 Prozent. Die Stellvertreter des Bürgermeisters sind Wolfgang Poschmann (CDU), Heinz Jung (SPD) und Robert Saß (Grüne). Freytag wurde 2020 mit 65,38 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Die letzte ehrenamtliche Bürgermeisterin Brühls war (SPD).

Wappen

Das Wappen Brühls ist nach einem Schöffensiegel von 1319 gestaltet und zeigt den heiligen über einem silbernen Schild mit Kölner Stiftskreuz. In der rechten Hand hält er zwei Schlüssel in der linken ein . Umgeben wird er von sieben Schöffenköpfen.

Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften

  • (), Städtepartnerschaft
  • (), Städtepartnerschaft
  • (), Städtefreundschaft
  • (), Städtefreundschaft
  • (), Städtefreundschaft
  • (), Städtefreundschaft

Bildungseinrichtungen

Bibliotheken und Archive

Die 1935 gegründete Stadtbücherei Brühl gehört zu den ältesten Bibliotheken im Rhein-Erft-Kreis. Sie liegt in der Brühler Innenstadt und ist mit regelmäßigen Lesungen, Aktionen und Ausstellungen ein wichtiger Veranstaltungsort. Als Ergänzung für Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Videos, Gesellschaftsspiele und CD-ROMs wurde im November 2001 eine neu eröffnet. Das Angebot umfasst Hörbücher auf MC und CD, Musik-CDs mit Rock, Pop, Jazz, Klassik, DVDs sowie Internetplätze. Die über 36.000 Medieneinheiten wurden 2006 von mehr als 4.300 aktiven Kunden genutzt. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der strukturierten der Kinder. Aus diesem Grund nimmt die Stadtbücherei Brühl seit 2005 am sogenannten Sommerleseclub teil. Hierbei handelt es sich um ein Leseförderungskonzept für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, an dem in Nordrhein-Westfalen rund 40 Bibliotheken beteiligt sind. Gefördert wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen sowie vielen regionalen und überregionalen Sponsoren.

Das Vorbild ist der ?Teen Reading Club? in . Das Konzept wurde in Deutschland 2001 erstmals im sauerländischen getestet. Ziel ist es, die Kinder zum Lesen möglichst vieler Bücher während des Veranstaltungszeitraumes des Sommerleseclubs zu animieren und somit deren Lesekompetenz zu fördern. Jeder Teilnehmer erhält einen Nachweis pro gelesenem Buch. Zusätzlich werden von den Schülern einschlägige Buchbewertungen abgegeben. Neben Gutscheinen für Essen und Getränke locken ebenso positive Einträge auf dem Schulzeugnis. Zugelassen sind Kinder und Jugendliche der jeweils ausgewählten ortsansässigen Schulen. Im Jahre 2006 stand die Stadtbücherei Brühl mit 1183 Sommerleseclub-Teilnehmern und insgesamt 4511 gelesenen Büchern an der Spitze von ganz Nordrhein-Westfalen.

Schulbibliotheken gibt es des Weiteren an der Gesamtschule Brühl, am Max-Ernst-Gymnasium, an der GGS Regenbogenschule und am Sankt-Ursula-Gymnasium.

Das Stadtarchiv Brühl ist in der Barbara-Schule untergebracht. Das beherbergt Quellen zur Stadt- und sowie ein Archiv der Zeitungsbände ab 1916. Heimatkundler finden hier Material für ihre n und Familienkundler können hier nach vorheriger Absprache Personenrecherchen durchführen, denn das Archiv verfügt über sämtliche Personenmelderegister Brühls seit 1850. Ein Fotoarchiv mit 20.000 Arbeiten in Form von , Negativen und Aufsichtbildern dokumentiert die Stadtgeschichte. 5.000 Werke des Brühler Fotografen Fritz Neff mit Lichtbildern aus den Jahren 1930 bis 1939 sind ein bedeutender Beitrag zur Heimatgeschichte und ein lebendiges Zeugnis der Lebensverhältnisse der 1930er-Jahre.
Seit 2013 betreibt die Interessengemeinschaft ?Brühl ? gestern und heute? eine Webseite sowie eine Facebookgruppe, die sich ebenfalls um den Erhalt historischer Fotografien, Dokumente und Urkunden bemüht.

Schulen

  • Brühl hat acht Grundschulen und eine Förderschule.
  • In der gibt es das erzbischöfliche und das städtische , die erzbischöfliche Elisabeth-von-Thüringen-Realschule und die städtische Erich-Kästner-Realschule, die Clemens-August-Gemeinschaftshauptschule, eine Gesamtschule sowie ein Wirtschaftsgymnasium.
  • Der Zweckverband der Volkshochschule Rhein-Erft wird von den Städten Brühl, Hürth, und Wesseling getragen.
  • Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl präsentiert ihre Arbeit in etwa 180 Veranstaltungen pro Jahr im Brühler Einzugsgebiet.

Hochschulen

Mit der , der und der hat Brühl drei von der Bundesregierung getragene Hochschulen. Seit 2001 beheimatet sie außerdem die staatlich anerkannte, jedoch privat getragene , die unter anderem Studiengänge im Bereich Industrie-, Handels- und management sowie der anbietet.

Sehenswertes

Sehenswürdigkeiten

  • , in die Liste des s der aufgenommen und bis zum der und des von Bonn nach offiziell bis 1996 als Empfangsstätten für Staatsgäste genutzt, gegenwärtig Austragungsort der .
  • , intaktes und bewohntes aus dem 12. Jahrhundert im Stadtteil Schwadorf.
  • , 1207 gestiftetes ehemaliges und zur Wohnanlage umgebautes Zisterzienserinnenkloster im Stadtteil Heide.
  • Der an der Schildgesstraße, erstmals 1371 urkundlich belegt, bis 1939 genutzt. Seine Fläche beträgt 4170 m². Er besitzt heute noch 94 Steine, der älteste davon von 1746. Er ist einer der größten und ältesten jüdischen Friedhöfe im .
  • Schlosskirche , 1493 erbaut und 1735 umgebaut, mit Innengestaltung von .
  • Haus ''Zum Stern'' am innerstädtischen Mark, 1525 erbaut.
  • Der entlang der Hermannstraße, im 18. Jahrhundert als Begräbnisplatz für die angelegt und 1974 in einen Park umgewandelt. Neben einigen Grabsteinen aus dem 19. Jahrhundert befindet sich auf der zentralen Sichtachse eine barocke .
  • ''Villa Kaufmann'' am Volkspark, 1850 erbaut.
  • ''Altes Rathaus'' am Markt, 1858 erbaut, danach mehrfach umgebaut und in den 1950ern durch einen Anbau erweitert, der 2018 jedoch für einen neuen Anbau abgerissen wurde.
  • , 1877 im Stadtteil Kierberg erbaut.
  • ''Gabjeiturm'' auf einer Anhöhe (?Gabjei?) südwestlich des Stadtzentrums, im November 1951 fertiggestellter, etwa 45 m hoher , 14. März 2017</ref>
  • ''Stelzenhaus'' an der Friedrichstraße, 1959 vom Brühler Architekten Karl-Heinz Nitsche in Anlehnung an und erbaut und dem ''Moritzhaus'' an der Römerstraße ähnlich, ältestes Hochhaus der Stadt.
  • Katholische Pfarrkirche an der Rheinstraße, 1964 von erbaut.
  • ''Ockenfelshaus'' an der Kölnstraße, 1973 erbaut.

Museen

  • eröffnet wurde. Am 30. September 2005 wurde bereits der 15.000 Gast begrüßt. Der historische klassizistische Gebäudeteil geht auf einen 1844 errichteten Tanzpavillon zurück, der im 19. Jahrhundert als ?Benediktusheim? zunächst als Jugend- und Erholungs- und ab 1953 als Altersheim diente.
  • ,
  • , in historischen Fachwerkhäusern an der Kempishofstraße in der sogenannten ''Museumsinsel'' ansässig.
  • in Privatbesitz.
  • , als ständige finanzgeschichtliche Ausstellung der .

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienenverkehr

Der liegt an der , , auf der im neben dem und dem
  • täglich im Stundentakt
    • der ?? (RE 5, Vorlaufbetrieb des ) von über , , , Köln und Bonn nach und
    • die ?? (RB 26, betrieben durch ) von Köln über Bonn und , Koblenz, Bingen nach sowie
    • die ?? (RB 48, betrieben durch ) von Wuppertal- über Köln, Bonn nach Bonn-

verkehren. Auf diese Weise ist man von Brühl aus mit der Bahn in zehn Minuten am Hauptbahnhof in Bonn, in 14 Minuten am Hauptbahnhof in Köln und in 48 Minuten am Hauptbahnhof in Düsseldorf.

Darüber hinaus ist Brühl mit dem an die Köln??? angeschlossen, die täglich im Stundentakt von der ?Eifelbahn? von Köln über Euskirchen nach befahren wird.

Auf der Strecke der verkehrt mit mehreren Haltepunkten im Stadtgebiet in dichtem Takt eine nach Köln und Bonn (Linie 18 der und der ). Seit dem 23. April 2019 ist der nunmehr zweigleisige Abschnitt zwischen den Haltestellen Brühl Mitte und Schwadorf in Betrieb genommen worden.

{| class="wikitable"
|- class="hintergrundfarbe6"
! Linie
! Verlauf / Anmerkungen
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Am 6. Februar 2000 um 0:13 Uhr ereignete sich im Bahnhof Brühl ein schweres , bei dem neun Fahrgäste eines es ums Leben kamen.
Im Bahnhof wurden danach die das Unglück auslösenden Weichen und Gleise entfernt. Insgesamt wurden von den en, den Hilfsorganisationen und dem 847 Kräfte sowie etwa 300 Beamte der Polizei und des Bundesgrenzschutzes vor Ort eingesetzt.

Busverkehr

Für den Nahverkehr dient das netz mit insgesamt acht Stadtbuslinien der , das durch ergänzt wird. Drei der verbinden Brühl mit und (935), Wesseling (930), Lechenich (990). Zudem verbindet eine der Brühl mit Weilerswist und Euskirchen (985) sowie eine weitere Regionalbuslinie der durch eine Haltestelle am Stadtrand in Brühl-Heide mit den Städten Hürth, Erftstadt und Zülpich (979).

Brühl gehört zum .

Straßen

Die kurze verbindet Brühl mit den Autobahnen und . Die verbindet Brühl mit der . Zwischen den Anschlussstellen Brühl-Nord und Euskirchen ist sie in den 1990er Jahren durch die A 553 und die A 1 ersetzt und um das Zentrum herumgeführt worden. Die Köln ? tangiert Brühl im Nordwesten. Die ist über einen Zubringer von der A 553 oder dem Industriegebiet Brühl-Ost aus erreichbar. Sie bietet eine direkte Verbindung nach Köln und Bonn.

Die Stadt Brühl ist Mitglied in der .

Industrie

Da die Erschließung der rheinischen in Brühl 1876 begann, siedelte sich 1888 vor Ort ein erstes an, das die nötigen Einrichtungen lieferte. Nach der Übernahme des Betriebes durch den Gießereifachmann Georg Sandmann 1927 wurde das zum führenden Motorblock- und Zylinderkopfproduzenten in Europa und hatte in den 1980er Jahren bis zu 3500 Mitarbeiter. Mit gegenwärtig etwa 1500 Mitarbeitern ist der Familienbetrieb immer noch der größte Arbeitgeber der Stadt.

1874 übernahm , der in Brühl an verschiedenen Unternehmungen, wie Braunkohlegruben und dem Eisenbahnbau beteiligt war, an der Uhlstraße eine von damals drei in Brühl bestehenden Brauereien. Die übrigen kaufte er später auf. Sein Vermögen war so groß, dass er bereits 1832 das Schloss Falkenlust und kurz darauf das in Heide erwarb. 1998 wurde der Familienbesitz von der damaligen Kölner übernommen, die mittlerweile der gehört. Seitdem wird das ?? nicht mehr in Brühl gebraut und 2005 wurden die Anlagen der ehemaligen Giesler-Brauerei komplett abgerissen. Lediglich das unter Denkmalschutz stehende Sudhaus der Brauerei wurde verschont. Heute ist es zentraler Punkt des am 23. November 2006 eröffneten Einkaufszentrums Giesler-Galerie und Vereinsheim der Karnevalsgesellschaft ?Fidele Bröhler Falkenjäger?.

1961 entstand an der Grenze des Brühler Stadtteiles Vochem zum benachbarten Hürther Stadtteil mit der "Privatbrauerei Bischoff" eine weitere , deren Sitz sich im postalisch zu Brühl gehörenden befindet und die mit dem ?Bischoff-Kölsch? eines der wenigen im Rhein-Erft-Kreis gebrauten Biere vertreibt.

Die 1883 gegründete in Brühl-Ost musste über hundert Jahre später den Betrieb einstellen. Sie war zuletzt im Besitz der Firma . Auf der großen Industriebrache zwischen Franzstraße und Bergerstraße ist ein neues Wohngebiet entstanden. 1906 gründete Hermann Julius Ranke das gleichnamige Rankewerk an der Rheinstraße, das weltweit als erstes Unternehmen emaillierte Stahlbadewannen herstellte. 1975 wurde die Fertigung eingestellt und das Gelände der sowie verschiedenen Gewerbebetrieben überlassen. 1933 gründete zudem Edmund Merl das nach ihm benannte und immer noch tätige Lebensmittelunternehmen.

Hinzu kamen im Lauf der Geschichte weitere Unternehmen der sowie im Bereich der Herstellung von en und n. Ferner befindet sich seit den 1970er Jahren sowohl die Zentrale als auch das Logistikzentrum der beiden Automobilhersteller und für Deutschland in Brühl.

Seit 1976 stellt außerdem die an der Kölnstraße ansässige und von gegründete Brennerei unter anderem den ?? her.

Medien

In Brühl erscheinen mit dem ''Brühler Schlossboten'' ein kostenloses sowie mit dem ''Brühler Bilderbogen'' und dem ''Brühler Markt-Magazin'' zwei ebenfalls kostenlose Monatsblätter. Quartalsweise werden darüber hinaus die ''Brühler Heimatblätter'' und das Kulturmagazin ''In Brühl'' herausgegeben. Des Weiteren ist die Lokalredaktion Köln-Land der '''' und des '''' in Brühl ansässig. Beide Titel sind, ebenso wie der '''', als Tageszeitungen mit Lokalteil für Brühl erhältlich. Daneben deckt das im benachbarten Wesseling ansässige '''' den lokalen Hörfunk ab. Online sind zudem die privaten Internetsender ''Stadt-TV Brühl'' und ''Cultra FM'' erreichbar. Ferner existierte bis 1970 die ''Brühler Zeitung'', die das Amtsblatt der Stadtverwaltung beinhaltete.

Freizeit und Kultur

Brühl hat mit dem , zu dem drei große Hotels und eine Abendshow zählen, einen der ältesten Freizeitparks Deutschlands. Im Westen Brühls befindet sich zudem der mit zahlreichen Seen, darunter die Badeseen und , die zumindest teilweise auf Brühler Stadtgebiet liegen. Auf dem Bleibtreusee existiert seit Juli 2007 eine und 2012 wurde mit dem der höchste Kletterturm Europas eingeweiht. In der Innenstadt findet man eine abwechslungsreiche Gastronomie- und Kneipenszene vor.

In Brühl gibt es ein umfangreiches Kulturangebot, u. a. das ''Zoom-Kino'', ein von einem Förderverein betriebenes Programmkino unterhalb des Rathauses, sowie ein reges Vereinsleben in unterschiedlichen Bereichen wie Musik, Sport und Jugend. Der geschaffene und geprägte katholische Bildungs- und Aktionsgemeinschaft zur Entfaltung des Einzelnen in der ständig zu erneuernden Gesellschaft.? ? Dieser erste Satz aus dem Programm des Kolpingwerkes Deutschland fasst die Ziele des Verbandes, der Vereinigung aller örtlichen Kolpingsfamilien, also den Nachfolgern der Gesellenvereine, zusammen. Der eingetragene Verein ''Sonderspaß'' ist zudem eine Organisation, der behinderten Kindern Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bietet. Betreut werden diese dabei oft durch Brühler Jugendliche.

Wie im benachbarten Köln, so wird auch in Brühl mit Tradition begangen. Von den gegenwärtig 17 im 1970 gegründeten ''Festausschuss Brühler Karneval'' organisierten Karnevalsvereinen haben die ältesten ihre Wurzeln in der Vorkriegszeit. 1929 wurde mit Mathias Neffgen die erste Tolität gewählt. Die erste moderne Karnevalsgesellschaft nach Ende des Zweiten Weltkrieges entstand 1950, in ihrer Tradition steht heute die ''1. Große Brühler Karnevalsgesellschaft ?Treue Husaren? 1950/55'' Ab 1952 wurde ein Karnevalspaar gekrönt, bestehend aus einem Prinzen und einer, tatsächlich weiblichen, Prinzessin. Erst ab 1968 ernannte man schließlich, wie in Köln, ein rein männlich besetztes aus Prinz, Bauer und Jungfrau. 1974 wurde zudem das erste Kinderdreigestirn bestimmt. Der ''Festausschuss Brühler Karneval'' fördert heute aktiv den Brühler Karneval und die damit verbundene Brauchtumspflege samt karnevalistischer Schlossgarde. Des Weiteren wird unter seiner Schirmherrschaft eine gemeinsame Sessionseröffnung durchgeführt, mit der Erstürmung des Rathauses der Straßenkarneval eröffnet und der Brühler Karnevalszug ''Närrischer Elias'' organisiert. Neben einem Karnevalsverdienstorden verleiht die Karnevalsgesellschaft ''Fidele Bröhler Falkenjäger'' die ''Goldene Ehrenmütze'' an prominente Persönlichkeiten, die sich um Brühl oder die Region verdient gemacht haben. Zu den Trägern zählen unter anderem , , , und .

Sport

Zu den bekannteren und mit Abstand mitgliederstärksten Sportvereinen der Stadt gehört der '''' (kurz BTV), der in über zwanzig Abteilungen gegliedert ist und vor allem in Mannschaftssportarten wie , , und überregionale Erfolge feiern konnte. Darüber hinaus spielen die Abteilungen für , und (siehe ) eine übergeordnete Rolle.

Eine lange Tradition besitzt in Brühl der . Bereits in den 1940ern wurde auf Initiative des ''RSC Staubwolke 1906'' auf einer Rundstrecke durch die Innenstadt der ''Große Preis der Schloss- und Gartenstadt Brühl'' abgehalten. Neben Radsportgruppen des BTV oder des '''' (kurz PSV), unterhält auch die Sportgemeinschaft der Brühler Stadtverwaltung und der Stadtwerke seit 1979 eine aktive Radsportabteilung. Seit 1980 steht zudem der Radsportverein ''RTC Radsportfreunde Brühl'' für aktiven Breitensport auf dem Rad. Im Brühler Stadtteil Schwadorf organisierte er von 2008 bis 2016 jährlich unter dem Namen ''Rund um Schwadorf'' ein , das zeitweise mit einem Preis der dotiert war. Ansässig ist in Brühl darüber hinaus das 2011 gegründete Radsportteam der , das unter anderem an der und überregionalen teilnimmt.

Bedingt durch die im westlichen Stadtgebiet liegenden Villeseen, ist Brühl mit den ''Faltbootfreunden Brühl'', den ''Wassersportfreunden Brühl-Heide'', dem ''Brühler CfM 1950'', dem ''Brühler Surf-Club 1976'', den ''Ville-Taucher Brühl'', der örtlichen Vertretung der und vier Angelsportvereinen auch im breit aufgestellt. Der traditionsreiche ''Amateur-Box-Club Brühl 1930'', die ''Boulefreunde Brühl 1992'', der ''Brühler Schach-Klub 1920'', die beiden Tennisvereine ''TC Fredenbruch Brühl'' und ''THC Brühl'' sowie der Tischtennisverein ''TTC Vochem'' sind weitere Vertreter des aktiven Sports in Brühl. In der Tradition der Schlossstadt ? unter anderem bedingt durch das Jagdschloss Falkenlust ? gibt es zudem mehrere e. Im Juli findet zeitgleich zur Margarethenkirmes jedes Jahr ein zentrales Schützenfest in der Innenstadt statt. Erwähnenswert ist auch die Sport- und Bildungsstätte ''Kahramanlar'', die eigene Einrichtungen besitzt und die Förderung sowie soziale Integration von Migrantenkindern zum Ziel hat.

Weiterhin existieren im Stadtgebiet gegenwärtig neun vereine. Die meisten sind traditionsreiche Vereine, die auf die jeweiligen Stadtteile oder Dorfgemeinschaften zurückzuführen sind, wie die ''Spvgg. 1921/29 Vochem'', der ''FC Schwadorf 1973'', die ''SV Badorf/Pingsdorf 1929/31'' oder der in Heide ansässige ''FC Viktoria 1911 Gruhlwerk'', der ''1. FC Kierberg'' wurde hingegen 2021 aufgelöst. Ferner ist der ''1. FSV Brühl'' der erste Frauensportverein mit Schwerpunkt Fußball in Brühl. Erfolgreichster Vertreter des Fußballs in Brühl ist hingegen der in der Landesliga spielende ''''. Der am beteiligte '''' löste sich hingegen nach 60 Jahren Ligabetrieb 2009 auf.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • (1862?1947), Unternehmer und Stifter des Karlsbads, Sohn von (4. Oktober 1912)
  • (1834?1920), Dechant und Oberpfarrer an , besondere Verdienste auf sozialem und karitativem Gebiet (29. August 1919)
  • (1848?1937), 1898 Stadtverordneter und 1910 ehrenamtlicher Beigeordneter, Oberlehrer am Lehrerseminar Brühl, besondere Verdienste auf kommunalem Gebiet (31. Juli 1929)
  • (1885?1964), 1920 bis 1955 Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Brühl, die bei seinem Amtsantritt weit über die Stadtgrenzen hinaus reichte (4. Juli 1963)
  • (1899?1977), über 40 Jahre Pädagoge in Brühl, davon zwölf Jahre als Rektor, 1932 bis 1933 und 1945 bis 1964 Mitglied des Stadtrates Brühl, davon acht Jahre Bürgermeister, 1961 bis 1969 Landrat des ehemaligen (23. Juni 1969)
  • (1910?1994), Jurist, Historiker und Kurator der Volkshochschule Brühl (24. März 1990)

Söhne und Töchter der Stadt

  • (1764?1835), Maler und Zeichner
  • (1765?1844), Chemiker
  • (1836?1912), Physiker
  • (1877?1964), Architekt
  • (1878?1957), Maler und Radierer
  • (1891?1976), Maler und Bildhauer
  • (1893?1972), Maler
  • (1897?1945), Verfolgter und Opfer des Nationalsozialismus
  • (1899?1977), Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Brühl
  • (1902?1991), Schriftsteller, Heimatkundler und Gründer des Brühler Heimatbundes
  • (1905?1989), Professor für Trompete und Solotrompeter
  • (1906?1984), Pionier der Blutgruppenforschung
  • (1910?1989), Glasdesigner
  • (1910?1976), Politiker (CDU) und u. a.
  • (1913?1986), Bankier und Gründer der Brühler Bank
  • (1921?1995), Politikerin (SPD) und u. a. erste Bezirksbürgermeisterin in Köln
  • (1922?1978), Historiker
  • (1925?2017), Unternehmer, Gründer von ''Hansa-Foto'' und ''Saturn''
  • (1927?2016), Kirchenhistoriker und Liturgiewissenschaftler
  • (1928?2015), Politiker (CDU) und u. a. Präsident des es
  • (1930?2021), Lyriker, Zeichner und Komponist
  • (1933?2012), Dirigent und Initiator der Brühler Schlosskonzerte auf Schloss Augustusburg
  • (* 1936), Theologin und ehemalige Präsidentin des
  • (* 1941), Romanist
  • (1947?2010), Germanist und Kulturwissenschaftler
  • (* 1948), Fußballtrainer und ehemaliger Manager von
  • (* 1949), Journalist
  • (* 1950), Politikwissenschaftler und Philosoph
  • (1950?2014), Fußballspieler
  • (* 1955), Theologe
  • (* 1959), Bildhauer und Leiter des Brühler
  • (* 1964), Klarinettist und Hochschullehrer
  • (* 1964), Jazzmusiker
  • (* 1965), Politiker (CDU) und u. a. ehemaliger
  • (* 1967), Komponist
  • (* 1970), Sänger und Mitglieder der a-capella-Gruppen und
  • (* 1971), Wirtschaftsmanager und Vorstandsvorsitzender der
  • (* 1973), Lyriker
  • (* 1974), Politiker (CDU) und u. a.
  • (* 1975), Autor und Illustrator
  • (* 1983), Rollstuhlbasketballerin und Parakanutin, Weltmeisterin
  • (* 1991), Tischtennisspieler

Mit Brühl verbundene Persönlichkeiten

  • (1914?2006), Kinderarzt, Psychotherapeut und Begründer des Brühler Instituts für Psychohygiene
  • (1505?1552), Diplomat und Sekretär des Kölner Erzbischofs auf Schloss Augustusburg
  • (* 1964), Politologe, lebt in der Brühler Nordstadt.
  • (1939?2015), Maler und Pädagoge, lebte im Stadtteil Heide.
  • (1862?1942), Taubstummenlehrer, Maler und Vater von
  • (* 1965), Romanautor, lebt im Stadtteil Vochem.
  • (* 1969), Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur und Musiker, lebt in Brühl.
  • (* 1963), Kinderbuchautor, lebt im Stadtteil Heide.
  • (1793?1870), Unternehmer und Gründer der Giesler-Brauerei
  • (1834?1903), Unternehmer und Gründer des es
  • (* 1949), Biologin, Politikerin (Grüne) und ehemalige Dezernentin in Brühl
  • (1936?2009), Maler, Heimatkundler und zweifacher Museumsinitiator in Brühl
  • (* 1947), Politikerin (SPD) und u. a. Mitglied des Deutschen Bundestages, lebt im Stadtteil Kierberg.
  • (1947?2012), Jurist und Kämmerer sowie Stadtdirektor in Brühl
  • (* 1956), orthodoxer Erzpriester, Pfarrer in Brühl und Träger des Ehrenrings der Stadt Brühl
  • (? 1386), Unternehmer, lebte unweit des Schlosses Augustusburg.
  • (* 1954), Schauspieler, Politiker (SPD) und ehemaliger Oberbürgermeister von Bonn, ging in Brühl zur Schule.
  • (1928?2012), Architekt, errichtete in Brühl zahlreiche Hochhäuser.
  • (1928?2012), Maler, Grafiker und Filmemacher, lebte in der Brühler Nordstadt.
  • , Drehbuchautor, Fernsehproduzent und Dokumentarfilmer, lebt in der Brühler Nordstadt.
  • , Heimatforscher, Journalist und Autor, lebt im Stadtteil Pingsdorf.
  • (1931?2018), Maler und Werber, lebte im Stadtteil Vochem.
  • (* 1942), Schriftstellerin und Sinologin, wuchs in Brühl auf.
  • (* 1946), Soziologe, lebt in der Brühler Oststadt.
  • (* 1949), Architektin, Heimatkundlerin und Stadtführerin in Brühl, lebt in der Brühler Nordstadt.
  • , Moderator und Zauberkünstler, lebt im Stadtteil Vochem.
  • (1898?1992), Goldschmiedin und u. a. Schöpferin der , lebte in der Brühler Nordstadt.
  • (* 1944), Politiker (FDP, SPD) und u. a. Vizepräsident der , Sohn von , wuchs in Brühl auf.
  • (* 1951), Malerin, betreibt in Brühl ein Atelier.

Literatur

  • Paul Clemen: ''Der Landkreis Köln''. In: ''Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.'' Bd. 4, Düsseldorf 1897, nachgedr. 1983, ISBN 3-590-32118-0 (Badorf S. 13 f., Brühl S. 69 ff., Kierberg S. 157 f., Pingsdorf S. 16 f., Schwadorf S. 177 f. u. Vochem S. 186 ff.).
  • Robert W. Rosellen: ''Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl.'' Köln 1887, ohne ISBN.
  • Jakob Sonntag: ''Brühl. Geschichte und Geschichten.'' In: ''Schriftenreihe zur Brühler Geschichte.'' Bd. 2, Brühl 1976, ISBN 3-921300-01-0.
  • Jakob Sonntag: ''Altbrühler Bilderbuch.'' In: ''Schriftenreihe zur Brühler Geschichte.'' Bd. 3, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-051-6.
  • Bernhard Münch u. Marlies Fey-Bursch: ''Brühl in alten Ansichten.'' Zaltbommel 1996, ISBN 90-288-6333-8.
  • Gerd Biegel u. Gerd Baums: ''Brühl heute.'' Brühl 1979, .
  • Wolfgang Drösser: ''Brühl. Geschichte, Bilder, Fakten, Zusammenhänge.'' Erftstadt 2005, ISBN 3-921300-05-3.
  • Hans J. Rothkamp: ''Schloss Augustusburg und Park.'' Erfurt 2005, ISBN 3-89702-926-X.
  • Hans J. Rothkamp: ''Alt Brühler Unternehmen und Geschäfte.'' Erfurt 2006, ISBN 3-86680-057-6.
  • Hans J. Rothkamp: ''Brühler Vororte.'' Erfurt 2008, ISBN 978-3-86680-397-8.
  • Hans J. Rothkamp: ''In Alt-Brühler Straßen. Ein Spaziergang.'' Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-623-8.
  • Karl H. Oleszowsky: ''Vom Brühler Pavillon über das Benediktusheim zum Max-Ernst-Museum.'' Brühl 2007, ISBN 978-3-00-022227-6.
  • Hermann Schmidt: ''Brühl. Eine wirtschafts- und sozialgeographische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Strukturwandels nach dem Erlöschen der Braunkohlenindustrie''. Köln 1961, ohne ISBN.
  • Jenny Schon: ''Rheinisches Rondeau.'' ''Erzählungen, Gedichte''. Berlin 2012, ISBN 978-3-86465-010-9 (mit einem Geleitwort von Günter Verheugen).

Weblinks

Einzelnachweise

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