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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Name = Brühl
|Wappen = Wappen von Brühl.png
|Breitengrad = 50/50//N
|Längengrad = 6/54//E
|Lageplan = Brühl in BM.svg
|Bundesland = Nordrhein-Westfalen
|Regierungsbezirk = Köln
|Kreis = Rhein-Erft-Kreis
|Höhe = 65
|PLZ = 50321
|Vorwahl = 02232
|Gemeindeschlüssel = 05362012
|LOCODE = DE BRU
|Gliederung = 7 Stadtteile
|Adresse = Uhlstraße 3
50321 Brühl
|Website = www.bruehl.de
|Bürgermeister = Dieter Freytag
|Partei = SPD
}}

'''Brühl''' ist eine mittelgroße Stadt im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen und Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr, eines Ballungsraumes mit fast zehn Millionen Einwohnern. Dank der zum Weltkulturerbe ernannten Schlösser Augustusburg und Falkenlust, dem Wasserschloss Schallenburg, der Villeseenlandschaft innerhalb des Kottenforsts sowie dem Freizeitpark Phantasialand zählt sie zu den wichtigsten touristischen Zielen im Rheinland. Mit ihren zahlreichen Hochschulen, Museen, Kunstgalerien, Kommunalbehörden und produzierenden Unternehmen, stellt die ehemals kurfürstliche Residenz darüber hinaus ein wichtiges regionales Zentrum zwischen Köln und Bonn dar.

Stadtteile

Die Innenstadt (auf Brühler Wegweisern als ''Centrum'' ausgewiesen) entspricht größtenteils dem gleichnamigen Kernort, der in ''Brühl-Mitte'', ''Brühl-Nord'', ''Brühl-Ost'', ''Brühl-Süd'' und ''Brühl-West'' unterteilt ist. Zum südlich gelegenen Stadtteil Badorf gehören zudem die beiden Ortschaften ''Eckdorf'' und ''Geildorf''. Insgesamt besteht Brühl aus sieben für die statistische Normierung zusammengefassten Stadtteilen:
{| class="wikitable sortable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Stadtteil
! Einwohner (Gesamt 45.794)
|-
|Innenstadt || align="right" | 22.714
|-
|Badorf || align="right" | 6.169
|-
|Heide || align="right" | 1.383
|-
|Kierberg || align="right" | 4.265
|-
|Pingsdorf || align="right" | 4.736
|-
|Schwadorf || align="right" | 1.582
|-
|Vochem || align="right" | 4.918
|}

Geographie

Geographische Lage

Brühl liegt in der . Der höchste Geländepunkt des Stadtgebietes befindet sich mit .

Klima und Boden

In Brühl herrscht das milde Klima der Kölner Bucht. Diese liegt in der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima mit milden Wintern (Januarmittel um die 2 bis 3?°C) und mäßig warmen Sommern (Julimittel um die 18 bis 19?°C). Das gesamte Stadtgebiet liegt durch den Schutz der boden die Entstehung großer Obst- und Gemüseanbauflächen um Brühl herum begünstigt.

Geschichte

Prähistorische Spuren

Innerhalb des heutigen Stadtgebietes lebten vermutlich schon in der Jungsteinzeit Menschen. Funde von Pfostengruben und Wandgräben auf Höhe der Bonnstraße 200 sowie Gruben mit Siedlungsabfällen und Wasserschöpfgruben, die Ähnlichkeiten mit dem bandkeramischen Siedlungsplatz in Arnoldsweiler aufweisen, zeugen davon.

Drei Kreisgräber in der Nähe des Jungzeitlichen Siedlungsplatzes, sowie ein in Scherben zerfallenes Gefäß weisen auf Besiedlung in der Bronzezeit hin. Des Weiteren deuten Pfostengruben für Gebäuden mit sechs oder acht Pfosten an der vorgenannten Stelle sowie Keramikscherben auf eine Besiedlung in der Eisenzeit hin.

Römische Spuren in Brühl

Durch das heutige Stadtgebiet führten im Altertum römische Staatsstraßen. Diese verbanden, die in die Mitte des 1.?Jahrhunderts datierten, ersten Gutshöfe der Römer in Brühl mit dem nahen Colonia und dem ebenfalls nicht weit entfernten Bonna. Hinzu kam etwas später der Bau der Eifelwasserleitung, eines römischen Aquädukts zur Versorgung
  • Günter Krüger (1936?2009), Maler, Heimatkundler und zweifacher Museumsinitiator in Brühl
  • Helga Kühn-Mengel (* 1947), Politikerin (SPD) und u.?a. Mitglied des Deutschen Bundestages, lebt im Stadtteil Kierberg
  • Walter Leder (1947?2012), Jurist und Kämmerer sowie Stadtdirektor in Brühl
  • Isaak von Montjoie (? 1386), Unternehmer, lebte unweit des Schlosses Augustusburg
  • Jürgen Nimptsch (* 1954), Schauspieler, Politiker (SPD) und ehemaliger Oberbürgermeister von Bonn, ging in Brühl zur Schule
  • Karl-Heinz Nitsche (1928?2012), Architekt, errichtete in Brühl zahlreiche Hochhäuser
  • Dieter Reick (1928?2012), Maler, Grafiker und Filmemacher, lebte in der Brühler Nordstadt
  • Gerhard von Richthofen, Drehbuchautor, Fernsehproduzent und Dokumentarfilmer, lebt in der Brühler Nordstadt
  • Hans J. Rothkamp, Heimatforscher, Journalist und Autor, lebt im Stadtteil Pingsdorf
  • Paul Schneider (1931?2018), Maler und Werber, lebte im Stadtteil Vochem
  • Jenny Schon (* 1942), Schriftstellerin und Sinologin, wuchs in Brühl auf

Literatur

  • Paul Clemen: ''Der Landkreis Köln''. In: ''Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.'' Bd. 4, Düsseldorf 1897, nachgedr. 1983, ISBN 3-590-32118-0 (Badorf S.?13?f., Brühl S.?69?ff., Kierberg S.?157?f., Pingsdorf S.?16?f., Schwadorf S.?177?f. u. Vochem S.?186?ff.).
  • Robert W. Rosellen: ''Geschichte der Pfarreien des Dekanates Brühl.'' Köln 1887, ohne ISBN.
  • Jakob Sonntag: ''Brühl. Geschichte und Geschichten.'' In: ''Schriftenreihe zur Brühler Geschichte.'' Bd. 2, Brühl 1976, ISBN 3-921300-01-0.
  • Jakob Sonntag: ''Altbrühler Bilderbuch.'' In: ''Schriftenreihe zur Brühler Geschichte.'' Bd. 3, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-051-6.
  • Bernhard Münch u. Marlies Fey-Bursch: ''Brühl in alten Ansichten.'' Zaltbommel 1996, ISBN 90-288-6333-8.
  • Gerd Biegel u. Gerd Baums: ''Brühl heute.'' Brühl 1979, .
  • Wolfgang Drösser: ''Brühl. Geschichte, Bilder, Fakten, Zusammenhänge.'' Erftstadt 2005, ISBN 3-921300-05-3.
  • Hans J. Rothkamp: ''Schloss Augustusburg und Park.'' Erfurt 2005, ISBN 3-89702-926-X.
  • Hans J. Rothkamp: ''Alt Brühler Unternehmen und Geschäfte.'' Erfurt 2006, ISBN 3-86680-057-6.
  • Hans J. Rothkamp: ''Brühler Vororte.'' Erfurt 2008, ISBN 978-3-86680-397-8.
  • Hans J. Rothkamp: ''In Alt-Brühler Straßen. Ein Spaziergang.'' Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-623-8.
  • Karl H. Oleszowsky: ''Vom Brühler Pavillon über das Benediktusheim zum Max-Ernst-Museum.'' Brühl 2007, ISBN 978-3-00-022227-6.
  • Hermann Schmidt: ''Brühl. Eine wirtschafts- und sozialgeographische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Strukturwandels nach dem Erlöschen der Braunkohlenindustrie''. Köln 1961, ohne ISBN.
  • Jenny Schon: ''Rheinisches Rondeau.'' ''Erzählungen, Gedichte''. Berlin 2012, ISBN 978-3-86465-010-9 (mit einem Geleitwort von Günter Verheugen).

Weblinks

Einzelnachweise

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